#1 Grundstorie von Arishna 09.03.2012 18:37

Am Anfang war das Nichts, doch das Nichts war alles. Es war Licht und Dunkel. Strahlend schön und unendlich Dunkel und Hässlich. Es war und es war nicht. Doch war es nur alleine. So verging eine Unendlichkeit. Doch je länger die Ewigkeit dauerte desto einsamer wurde das Nichts. Und so formten sich die ersten Gedanken. Was kann ich tun damit ich nicht mehr einsam bin? stellte sich das Nichts die Frage. So überlegte es wieder eine Ewigkeit wie es seine Einsamkeit beenden konnte. Wenn ich alles und nichts bin so kann ich doch mehr als nur eines sein. Und wenn ich mehr als eines bin so bin ich nicht mehr einsam erkannte das Nichts. Es spaltete sich ein Großteil des Lichts ab und formte sich zu einer Wesenheit. Aber der Rest des Lichts und die Hälfte der Dunkelheit formten sich zu einer weiteren Wesenheit. Doch der Rest der Dunkelheit blieb zurück in Zorn Wut und Eifersucht. Denn wie konnten sie es wagen die Dunkelheit zurück zu lassen? Unfähig sich zu einer eigenen Wesenheit zu formieren, blieb es alleine zurück. Das Licht jedoch fing an sich selbst als weiblich zu sehen und so nannte sie sich selbst Hikari. Das Zwielicht jedoch sah sich als Männlich an und nannte sich selbst Yugure. Die beiden lebten unbehelligt von der Dunkelheit eine weitere Unendlichkeit. Doch Hikari wollte mehr, sie wollte Kinder die ebenso ein Licht sein sollten glücklich, strahlend schön wie sie selbst, lachend und fröhlich. Sie sprach zu ihrem Bruder "Yugure ich möchte Kinder wirst du mir helfen? Damit wir noch mehr sind." Und Yugure antwortete "Gerne Schwester auf das wir noch viel mehr werden." Hikari begann zu strahlen und ihr Licht bündelte sich zu kleineren Wesen den ersten Kindern. Sie nannte sie Engel. Strahlend schön lieblich fröhlich und lachend waren sie anzusehen. Groß vom wuchs schlank mit lieblichen Gesichtern Männlich und Weiblich waren sie. Lange Haare mit einem inneren Licht waren sie ebenso schön doch von weniger Macht wie Hikari. "Yugure dies sind meine Kinder und ich nenne sie Engel. Doch brauchen sie einen Ort zu leben. Willst du diesen erschaffe?" sprach Hikari zu Yugure. Er nickte doch war Yugure eben nicht wie Hikari. Er war Licht und Dunkelheit eben Zwielicht. Er sah das Licht der Engel und wusste wo Licht ist muss auch Dunkelheit sein, denn alles muss im Gleichgewicht sein. So schuf die erste Welt. Und er nannte es Himmel. Doch war diese Welt nur ein dunkler dreckiger Klumpen. Aber so dunkel diese Welt war schuf er eine Sonne. Das Licht der Sonne aber war so schön dass er auch Dunkelheit benötigte so Schuf er die Nacht. Doch war die Nacht zu Dunkel und er erschuf zwei Monde und Sterne. So ging es immer weiter er erschuf Gras und Bäume, schöne Dinge die sich aber aus der Dunkelheit des Drecks ernährten, Tiere und Vögel die sich von Pflanzen und anderen Tieren ernährten.
Mit Entsetzen sah Hikari zu. Sollte dies ein Ort, voller Licht aber auch Dunkelheit sein an dem ihre Kinder leben sollten? dachte sich Hikari. Es war zuviel Dunkelheit für sie. Viel zu viel. "Yugure, hier herrscht viel zu viel Dunkelheit, doch bin ich das Licht und mit soviel Dunkelheit kann ich nicht Leben." sprach sie zu Yugure und mit einem Schlenker ihres Arms ließ sie all die Dunkelheit die Yugure erschaffen hatte verschwunden. Doch Yugure der wie das Licht auch die Dunkelheit war, wurde darüber Böse. "Hikari, wie kannst du nur meiner Mühen Arbeit so leicht verändern. Es ist gut so wie ich es vollbracht habe. Doch du hast alles zerstört." Doch Hikari sah Yugure mit ihrer Strahlenden Schönheit an. "Mein Bruder ich bin Licht und das Licht vertreibt die Dunkelheit es liegt einfach in meiner Natur." Yugure sah sich um und entdeckte dass die Welt die er erschaffe hatte vollkommen verändert war. Zwar gab es noch die Pflanzen und Bäume die Tiere. Doch nichts schien sich vom anderen zu ernähren vielmehr schienen sie aus sich selbst zu wachsen und zu gedeihen. So entließ Hikari ihre Kinder die Engel in ihre neue Welt und voller Glück und Freude lebten sie dort eine Ewigkeit. Sie lachten und tanzten und erfreuten sich an der ihrer Natur. Doch Yugure wandte sich voller Zorn und Enttäuschung ab. "Schwester, so wie du mein Werk verändert hast, obwohl ich es so für gut befand, können wir nicht gemeinsam leben. Wir sind einfach zu unterschiedlich. Du ehrst das Licht ich aber die Dualität der Dinge." So wandte sich Yugure ab. Hikari aber brachte ihre Engel auf die Welt die sie nun Himmel nannte.
Yugure wollte aber nicht alleine sein und so erschuf er eine neue Welt. So wie einst der Himmel voller Unterschiede war so erschuf er diese neue Welt ebenso mit allen Unterschiede. Tag und Nacht, Sonne und Sterne und zuletzt Tiere und Pflanzen alles sollte dort vertreten sein. Zufrieden mit seinem Werk lächelte er. Denn er hatte großes Vollbracht, doch ähnlich wie im Himmel sollten auch hier Wesen herrschen. Sie sollten weniger perfekt sein wie die Engel doch im Lichte geboren. Yugure erschuf die Elfen. Annähernd so schön und anmutig wie die Engel waren sie von großer gestalt und aus ihnen strahlte ein inneres Licht. Sie lachten und tollten waren dennoch von großer Weisheit, aber trotz ihres inneren Lichtes hatten sie auch Dunkelheit im Herzen. So dass sie auch Leidenschaft und Hass kannten. Yugure erfreute sich so sehr an ihnen, dass er ihnen zwei Geschenke. Er formte etwas aus seinem Licht und etwas aus seiner Dunkelheit und erschuf die Magie. Das zweite Geschenk sollte etwas besonderes sein, so erschuf er einen Baum von riesigem Ausmaß, denn die Elfen veehrten die Natur die Yugure erschuf.
Doch Yugure war sich seiner eigenen Dualität bewusst und so erschuf er auch die Nachtelfen die in der Wüste lebten und den dunklen Gegenpol zu den Elfen bilden sollten. Auch sie verehrten Yugure aber auch die Dunkelheit. Waren sie doch zu sehr Grausamen Taten fähig, hatten sie dennoch etwas Licht in ihren Herzen. Und so dauerte es nicht lange bis ein Krieg entstand zwischen Elfen und Nachtelfen die um die Vorherrschaft kämpften. Da aber Yugure beide gleichermaßen liebte und sich nicht in diese Kriege einmischte, blieb das Gleichgewicht erhalten. Mal behielt die eine Seite die Oberhand mal die andere. Und so war das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit wieder gewahrt. erschuf Yugure noch einige andere Wesen auf Gaia.

Doch während Yugure sich seinen Schöpferischen Taten hingab, so war die Dunkelheit die einst Hikari und Yugure hinter sich gelassen hatten immernoch Einsam und voller Zorn und Bitterkeit. Doch schaffte es die Dunkelheit nicht sich zu manifestieren. So schwebte sie herum bis sie die Welt des Himmels entdeckte. Dort angekommen beobachtete sie das glückliche Treiben der Engel und Hikari. Die Dunkelheit näherte sich dem ersten der Engel Luzifer, strahlend schön wie er war so prächtig und voll der Weisheit und Güte. Wie die Dunkelheit ihn verabscheute. Wollte sie doch so sein wie er. Doch je näher die Dunkelheit kam desto stärker wurde in ihr der Drang sich auf Luzifer zu legen. Und so legte sich die Dunkelheit auf Luzifer und ein Schatten bemächtigte sich seines Herzens. Seltsame Gedanken machten sich in ihm genährt vom Flüstern der Dunkelheit breit. "Bist du nicht der schönste und älteste Engel, solltest du nicht über die anderen herrschen, so wie wie Hikari über euch herrscht?" Doch noch stieß Luzifer diese Gedanken von sich. Doch sie fanden immer mehr und mehr Nährboden und das Flüstern der Dunkelheit wurde mehr und mehr eins mit den Gedanken Luzifers. "Bin ich nicht der schönste? Sollte ich nicht herrschen über alle... sollte ich nicht sogar über Hikari herrschen? Bin ich nicht schöner und weiser als sie?" So dachte er eine Ewigkeit. Doch fing er leise und geschickt an auch anderen diese Gedanken einzuflüstern. Es dauerte eine Unendlichkeit doch die Engel um Luzifer begannen immer dekadenter zu werden. Ausgelassener und immer bizarrer wurden ihre heimlichen Treffen in denen mehr und mehr Luzifer gehuldigt wurde. Und Luzifer wurde immer arroganter und böser denn die Dunkelheit hatte noch vollends von ihm Besitz ergriffen und wart ein Teil von ihm geworden. Aber auch Hikari blieb diese Veränderung nicht unbemerkt und sie sprach Luzifer darauf an "Was ist mit dir geschehen mein Kind? Warum trägst du soviel Dunkelheit in dir?" Luzifer sah sie nur an, vor Wut verzerrt funkelten sie seine Augen an. "Ohh Mutter..." sagte er spöttisch. "Ich bin nicht mehr dein Diener.. sondern vielmehr werde ich herrschen!" Und so wob er ein Gespinnst aus Dunkelheit um sich und floh vor Hikari an einen versteckten Ort im Himmel. Dort sammelte er all die Engel der seine Lügen ins Ohr gesetzt hatte. "Wollen wir für immer Hikari dienen? Oder wollen wir selbst Herrschen? Wollen wir ewig Speichellecker sein oder wollen wir die Herrscher sein?" und mit vielen Worten mehr peitschte er die Engel auf. "So wollen wir kämpfen.. kämpfen udn Hikari nieder werfen um selbst im Himmel zu herrschen." Und alle bewaffneten sich und zogen gen des Himmlischen Palastes in dem Hikari und ihre Engel wohnten. Schon schnell kam es Hikari zu Ohren was Luzifer plante und auch sie bewaffnete ihre Engel. Vor den Toren des Himmlischen Palastes kam es zur Schlacht und über eine Unendlichkeit wurde gekämpft. Doch noch war sich Luzifer noch immer nicht seiner vollen Macht bewusst und letzenendes besiegten die Himmlischen Heere die des Luzifers. Töten wollte sie Hikari nicht, denn sie glaubte an das Licht und das Leben aber sie wurden gefangen genommen und vor den Thron Hikaris geführt. Traurig blicke sie auf Luzifer und erkannte nun was geschehen war, er war der Dunkelheit erlegen und es gab keine Rettung mehr für ihn. "Meine Kinder" sagte nun Hikari traurig "Ihr die ihr Luzifer gefolgt seid, könnt wieder ins Licht kehren und an meiner Seite im Licht leben, doch für dich Luzifer sehe ich keine Heilung. Doch möchte ich euch alle nicht töten. Du Luzifer wirst aus dem Himmel verbannt und darfst nie wieder kehren. Doch euch die ihr Luzifer gefolgt seid, gebe ich euch die Chance hier zu bleiben." Und sie blickte alle gütig an. Einige entschieden sich zu bleiben, doch viele wollten Luzifer in die Verbannung folgen. "Lieber in der Hölle herrschen als im Himmel dienen!" Schrie Luzifer und Hikari stieß ihn und die anderen in die Dunkelheit. Lange vielen sie ins Nichts und die Einsamkeit war eine Qual. Doch nach so langer Zeit war sich auch Luzifer seiner vollen dunklen Macht bewusst und ließ seine Macht freien lauf und er erschuf eine neue Welt.

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